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KI analysiert Lage im Gesundheitssystem

Krisen früher erkennen

Welche Krankenhäuser könnten bei einer Naturkatastrophe ausfallen? Wie viele Intensivbetten sind verfügbar, wie viele Medikamente? Antworten auf solche Fragen sollen in einer Krise künftig schneller gefunden werden. Forscher der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen entwickeln dafür als Teil des Verbundprojekts "AtheneKI" mit Partnern in Hamburg und München die datenwissenschaftlichen Grundlagen und Methoden. Das Bundesforschungsministerium fördert das dreijährige Vorhaben mit insgesamt rund 7,4 Millionen Euro. 

Die Covid-19-Pandemie hat gezeigt, wie schwierig es ist, Gesundheitslagen zu überblicken. "AtheneKI" kann sehr viele Informationen sammeln, Krisenszenarien simulieren und so helfen, Probleme früher zu erkennen und bessere Entscheidungen zu treffen. Die Universität Duisburg-Essen entwickelt die datenwissenschaftlichen Kernverfahren des Projekts. Sie bündelt Informationen, vereinheitlicht die Daten und entwickelt KI-gestützte Verfahren, die Trends sowie ungewöhnliche Veränderungen erkennen und früh melden. 

Der Verbund wird von der Sanitätsakademie der Bundeswehr koordiniert. Eine Übersicht der beteiligten Partner:innen ist auf der Projektwebsite verfügbar.

Weitere Informationen: 
Prof. Dr. Folker Meyer, Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin, Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen, folker.meyer@uk-essen.de, Tel. 0201/723-77802

Christopher Schmidt

Medecon Ruhr GmbH

schmidt@medecon.ruhr
+49 234 97836-95

Dino Hodzic

Regionalverband Ruhr
DIGITALREGION.RUHR

hodzic@rvr.ruhr
+49 201 2069-465